Betonrechner — Bodenplatten, Fundamente und Säcke
Kostenloses Werkzeug · Offline nutzbar · Metrisch und imperial · Säcke oder Transportbeton
Wie berechnet man die Betonmenge?
Das Betonvolumen ist einfach Länge × Breite × Dicke. Für eine Platte von 3×3 m mit 10 cm Stärke: 3 × 3 × 0,10 = 0,90 m³. Immer 5–10% Zuschlag für Verluste durch Schalung und unebene Untergründe einplanen. Dieser Rechner macht die Umrechnung automatisch und sagt genau, wie viele Säcke zu kaufen sind oder ob Transportbeton wirtschaftlicher ist.
Wie viele Säcke Beton für eine 3×3 m Platte?
Eine 3×3 m Platte (9 m²) mit 10 cm Stärke benötigt ca. 1 m³ Beton, das entspricht:
- Ca. 65 Säcke à 25 kg
- Oder ca. 1 m³ Transportbeton
Bei Mengen über 1 m³ ist Transportbeton meist wirtschaftlicher — so viele Säcke von Hand zu mischen ist mühsam und das Ergebnis weniger homogen. Säcke für kleine Reparaturen, Zaunpfosten und Betonagen unter 0,5 m³ verwenden.
Wie dick soll eine Betonplatte sein?
Terrassen und Wege: 75–100 mm für Fußgängerverkehr. Garagen: 100–150 mm für Fahrzeuggewichte. Auffahrten: mindestens 100 mm, 150 mm für schwere Fahrzeuge. Tragwerksplatten mit Bewehrung: Statiker hinzuziehen — typisch 150–250 mm je nach Last.
Welche Betonmischung verwenden?
Für üblichen Wohnungsbau ist C20 (1:2:4 Zement:Sand:Kies) Standard — geeignet für Platten, Wege, Stufen und nicht tragende Fundamente. C25 (1:1,5:3) für Garagenböden und leicht bewehrte Elemente. C30 (1:1:2) für Balken, Stützen und alles, was ein Ingenieur spezifiziert hat.
Häufige Fragen
Wie viele Säcke für Zaunpfosten?
Ein Standardloch von 100 mm Durchmesser und 600 mm Tiefe benötigt ca. 0,005 m³ — etwa ein 25-kg-Sack pro Pfosten.
Wie lange braucht Beton zum Aushärten?
Ersterhärtung: 24–48 Stunden (nicht belasten). Begehbar: 3–7 Tage. Vollständige Festigkeit: 28 Tage. Beton die ersten 7 Tage feucht halten — mit Folie abdecken um Risse zu vermeiden.
Beton in Deutschland: DIN EN 206 und DIN 1045
In Deutschland wird Beton nach der DIN EN 206 in Verbindung mit dem nationalen Anwendungsdokument DIN 1045-2 klassifiziert. Die gängigen Druckfestigkeitsklassen im Wohnungsbau sind C20/25 (charakteristische Druckfestigkeit 25 N/mm²) für Decken und Stützen sowie C25/30 für Fundamente in aggressiver Umgebung. Transportbeton wird in m³ geliefert mit Lieferschein, der Expositionsklasse, Konsistenz (Setzmaß) und Zementgehalt ausweist. Die Mindestbestellmenge liegt bei den meisten deutschen Mischwerken bei 3–5 m³.
Praxisbeispiel: Bodenplatte in Deutschland
Bodenplatte eines Einfamilienhauses 10×12 m mit 20 cm Stärke: 24 m³ Beton. Mit 8% Verlust: 26 m³ bestellen. Ohne Pumpe liefert ein 250-L-Betonmischer ca. 160 L fertigen Beton pro Charge — etwa 6 Chargen pro m³. Transportbeton C25/30 kostet in Deutschland je nach Region 95–130 €/m³ ab Werk. Anfahrt und Pumpenzuschlag können 200–400 € pro Lieferung kosten.
Expositionsklassen nach DIN EN 206 in Deutschland
XC1: trockene Innenräume (Deckenplatten, Innenwände). XC2/XC3: mäßige Feuchte (Fundamente, erdberührende Bauteile). XF1: Frost-Tau-Wechsel ohne Taumittel (Norddeutschland, Mittelgebirge). XF3/XF4: Frost mit Taumittel (Straßen, Tiefgaragen, Alpenvorland). In deutschen Tiefgaragen und Parkdecks ist XF4 mit LP-Beton (Luftporenbeton) und w/z ≤ 0,45 vorgeschrieben. Für den Keller in frostsicherer Tiefe (≥80 cm unter GOK) genügt XC2.